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Heute möchte ich euch ein Getreide vorstellen, was lange Zeit aus der Küche verschwunden war: Grünkern. Unverständlich, dabei ist er gesünder wie kaum ein anderes Getreide, ausgesprochen umweltfreundlich und schmeckt dazu noch richtig gut. Grünkern ist unreif geerntete Dinkel, der geröstet und getrocknet wird. Das gibt ihm einen besonders intensiven Geschmack und macht ihn außerdem besonders bekömmlich.

Grünkern wird auch als Nervennahrung bezeichnet und das zurecht! Den das Getreide hat einen hohen Vitaminen B Gehalt, was wichtig für Gehirn und Nerven ist. Reichlich enthalten sind auch Mineralstoffe, Magnesium und Phosphor, die ebenfalls Balsam fürs Nervenkostüm sind. Besonders interessant für Vegetarier und Veganer ist der hohe Eiweißanteil und der mit rund 4 mg, für ein pflanzliches Lebensmittel, hohe Eisengehalt.

Also Leute, esst mehr Grünkern!

Zutaten für 4 Personen:

  • 40 g getrocknete Tomaten
  • 2 EL gehackter Rosmarin
  • 200 g Grünkernschrot
  • 450 ml Gemüsebrühe ohne Hefe
  • 1 Knoblauchzehe
  • (VEGANER lassen Käse und Ei einfach weg)
  • 6 EL Parmesankäse
  • 1 Ei
  • 2 EL Vollkornbrösel
  • 2 EL Rapsöl

Die Tomaten in kleine Würfel schneiden, mit Rosmarin und Grünkernschrot in der Gemüsebrühe ca. 15-20 min bei kleiner Hitze garen. Achtung! Bäckt leicht an, also regelmäßig umrühren. Evtl. die restliche Brühe abgießen und danach den Grünkern abkühlen lassen. Knoblauch pressen oder ganz klein schneiden, Ei, Brösel und Käse unter den Grünkern mischen. Ich lasse inzwischen Ei, Brösel und Käse weg. Es schmeckt genauso gut, hält beim braten und Veganer können sich die leckeren Teilchen auch machen. Hände anfeuchten, zu gleichgroßen Buletten formen und die Masse dabei festdrücken. Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Buletten jede Seite goldbraun anbraten. Wer sie warm halten will, dann im Backofen bei 100 Grad. Dazu passt ein frisch gepflückter Kräutersalat, Hummus oder Ricotta.

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