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…im Backofen. Heute gibt es wieder was leckeres aus der gesunden Ivis Küche und zwar ein Vollkorndinkelbrot was, jeder „Nicht-Bäcker“, im Handumdrehen backen kann. Bevor ich zum Rezept komme, erfahrt Ihr noch was zum Dinkel, der ziemlich lange in Vergessenheit geraten ist.

Dinkel ist, selbst bei Nahrungsmittelallergien, äußerst verträglich und hat insgesamt eine harmonisierende Wirkung auf unseren Körper, besonders auf die Verdauung. Bereits vor ca. 8000 Jahren, haben schon die Ägypter, Dinkel angebaut und mit der Völkerwanderung, gelang es dann bis nach Mittel- und Nordeuropa und die ersten Anbaugebiete Deutschlands, waren etwa 500 nach Christus. Bis ins 18. Jahrhundert war Dinkel das wichtigste Handelsgetreide. Ziemlich lange verschwand der Dinkel dann von der Bildfläche, bis durch die Hildegard von Bingen Fastenkuren, in der selbst bei der strengen Fastenform Dinkel erlaubt ist, wieder populär gemacht wurde. Hildegard von Bingen wies eine rundum positive Subtilität zu.

Der Dinkel gehört zu den guten Säurebildnern und kann in kleinen Mengen, eine hochwertige und gesunde basenüberschüssige Ernährung ergänzen. Bevorzugt sollte man die Vollkornvarianten verarbeiten und weniger in Form von Weissmehlprodukten. Die Bezeichnung „Weissmehl“ umfasst nämlich schon lange nicht nur das Weizenmehl, sondern auch das Dinkelmehl – und zwar dann, wenn ihm Keim und Randschichten genommen wurden.

In Dinkel steckten mehr Mineralstoffe wie Eisen & Magnesium und Spurenelemente wie Zink, Mangan & Kupfer als im Weizen. Zudem fördert Silizium die Konzentration, so dass es nicht verwunderlich ist, wenn Dinkel früher als das „Getreide der Dichter und Denker“ galt.

Dinkel liefert auch mehr Vitamin B1, mehr Vitamin B2, mehr Vitamin B3 und ebenso mehr Vitamin B6 als Weizen. Er verfügt auch über mehr Vitamin E und kann uns so besser mit Antioxidantien versorgt. B-Vitamine schützen das Nervensystem und kurbeln den Stoffwechsel an, man sollte so Vollkorn-Dinkel nicht unterschätzen. Man findet auch Aminosäuren und Fettsäuren von besonders hoher Qualität im Dinkel und hochwertiges Eiweiss in Form aller 8 essentiellen Aminosäuren.

Dinkel sorgt für gute Laune, was an Tryptophan liegt, dass ist nämlich für die Bildung von Serotonin (unser „Wohlfühlhormon“) zuständig ist.

Dinkel ist sehr schmackhaft und vielfältig einsetzbar. Egal ob Brötchen, Brot, Brei oder Gebäck und sollte Dir was an eine sinnvolle Prävention vor Krankheiten und eine sinnvolle Vitalstoffversorgung am Herzen liegen, so ersetze in Deiner Küche, Weizen mit Dinkel.

Zutaten für 1 Dinkelbrot:

  • 500 g Vollkorndinkel-Mehl
  • 1 Pck. Trockenhefe (z.B. Bio Hefe von RUF ohne Emulgator) oder Trockengerm
  • 4 EL Sonnenblumenkerne
  • 4 EL Leinsamen, geschrotet
  • 4 EL Kürbiskerne  (optional 4 EL Walnüsse)
  • 1/2 L Wasser
  • 1-2 TL Salz, nicht gehäuft
  • 2 EL Honig oder Agavendicksaft
  • 1 Kastenform

Heizt den Backhofen auf 250 Grad ein und gebt ein Topf oder Auflaufform mit etwas Wasser dazu, so bleibt das Brot schön saftig. Nun gebt alle Zutaten in eine Schüssel und vermischt sie gut. Legt die Kastenform mit Backpapier aus und füllt dann den Teig ein. Der Teig muss nicht gehen! Dreht die Temperatur auf 200 Grad zurück und schiebt nun das Brot in den Ofen. Nach ca. 5 Minuten müsst Ihr das Brot längst einschneiden (nicht zu tief) und lasst es dann 80 Minuten ausbacken.

Nun genießt das leckere Brot!

Eure Ivi

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