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Es ist wieder so weit: Nach dem christlichen Glauben findet vom 01. März bis 15. April 2017 die 40-tägige Fastenzeit zwischen Aschermittwoch und Karsamstag statt. Nach dem winterlichen Schlemmerzeit, haben viele das Bedürfnis den Körper natürlich zu entgiften. In der Frühlingslaune ist es wie ein Frühjahrsputz und es fällt uns leichter. Probiert es doch einfach mal aus, wie es sich anfühlt, nicht weiterhin zu essen wie gewohnt, sondern bewusst auf feste Nahrung und Genussmittel zu verzichten. Für unsern Körper ist der Verzicht wie ein Reset-Knopf. Jetzt darf er entgiften, regenerieren und neue Energie schöpfen. Studien belegen: Wer dreimal jährlich fastet, lebt länger.

Bei mir persönlich steht 14 Tage Heilfasten auf den Plan und ich freue mich sehr darauf. Wer aber noch nie gefastet hatte, sollte sanft anfangen. Daher eignet sich hier ein Saftfasten, oder eher bekannt als Detox Kur.

Der bewusste Verzicht auf feste Nahrung, trotzdem nicht hungern und die Leistungsfähigkeit erhalten, dabei entgiften und abnehmen. Im Vergleich zu anderen Fastenkuren hat diese Kur den Vorteil, dass die Säfte sättigen und sich meist problemlos in den Alltag integrieren lassen. Bei einer zehntägigen Kur, kann man ungefähr fünf Kilogramm an Gewicht verlieren. Ich rate aber immer, erst mit 5-7 Tagen anzufangen.

Hier sind ein paar Fragen die mir als Fastenleiterin gestellt wurden:

Warum soll/darf man Fasten?

Es macht uns gesund und glücklich, wenn wir eine Weile aufs Essen verzichten. Entzündliche Vorgänge in den Zellen werden gestoppt und kann sogar gegen Rheuma helfen, den Blutdruck senken und unseren Kreislauf frühlingsfit machen. Dies belegen auch Studien.

Bekommt man schlechte Laune, wenn mein Magen leer ist?

Ja und Nein. Es ist keine schlechte Laune, sondern eine Fastenkrisen. Diese umgeht man, in dem man viel trinkt. Der Körper schüttet aber auch Glückshormone aus und der Stress-Pegel sinkt. Viele erleben nach drei Tagen regelrechte Euphorie.

Was ist das Besondere am Saftfasten?

Man verzichtet zwar auf feste Nahrung, erlaubt sind aber vitalstoff- und nährstoffreiche Säfte und klare Gemüsebrühe, wenn man mag.

Darf man soviel Saft trinken, wie man will?

Insgesamt sollte man nicht mehr als rund 500 Kalorien pro Tag zu sich nehmen. Das sind ca. 3 Gläser mit 200 ml Saft oder Brühe. Wasser und ungesüßten Kräutertee darf man soviel trinken, wie man will.

Welche Säfte nehme ich?

Ganz wichtige Frage! Alle Säfte sollten frisch zubereitet werden. Alles was es fertig zu kaufen gibt, ist schon vor Ewigkeiten verarbeitet, so auch nicht mehr frisch und enthält keinerlei Nährstoffe. Es kann auch vorkommen, dass Zusatz- und Konservierungsstoffe drin sind. Also bereitet euch lieber täglich einen leckeren Saft vor. Am bestens eignet sich kalorienarmes Gemüse und Obst, zum Beispiel Gurken, Karotten, Kohl, Apfel, Grapefruit oder Tomaten. Um mehr Power und Wärme in den Saft zu bekommen, macht immer ein Stück frischen Ingwer rein. Ingwer wärmt und die Wärme werdet ihr brauchen, denn wer fastet, friert oft schneller.

Was ist mit Smoothies?

Die eigene sich natürlich auch. Verdünnt sie mehr mit Wasser und bleibt beim kalorienarmen Gemüse und Obst.

Was darf ich noch trinken?

Ungesüßte Kräutertees und stilles Wasser. Das kann dafür ausreichend getrunken werden!

Gibt es Nebenwirkungen bei Fasten?

Nebenwirkungen gibt es nur bei Arznei. Am zweiten oder dritten Tag können Kopfschmerzen, Schwindel oder Müdigkeit auftreten. Diese kommen daher, weil unser Körper alle Kohlenhydrate verputzt hat und uns der Zucker im Körper fehlt. Die Kopfschmerzen und den Schwindel trinkt man sich einfach weg. Mir hilft dabei immer ein Kakaoschalentee und die Müdigkeit verschläft man einfach 😉 Nach drei bis vier Tagen fühlt man sich dann viel besser. Daher empfehle ich immer, ein Fasten auf ein Freitag zu legen und vorher ein Entlastungstag einzulegen. Was Entlastungstag bedeutet, kann ich euch gern persönlich erzählen.

Wie halte ich durch?

Sport und Bewegung an der frischen Luft hilft. Gehe Wandern, Laufen oder entdecke eine neue Sportart für dich. Zum einem unterstützt es die Entgiftungsprozesse und man verhindert das die Muskeln schlaff werden.

Was ist mit einem Jo-Jo-Effekt?

Der Jo-Jo-Effekt kommt bei einer Fastenkur nicht zum Tragen, da wir das Fadten nachhaltig angehen. Was genau ich damit meine, erfahrt ihr gern in einem persönlichen Gespräch.

Nun hoffe ich, dass ich euch für das Fasten begeistern konnte. Damit ihr auch gleich starten könnt, gibt es ein paar Saft Rezeptideen oder du schaust mal hier.

Wer von euch hat schon gefastet? Sendet mir eure Erfahrungen und was dir dabei erlebt habt.

Bis bald. Eure Ivi

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