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Da wir uns kurz vor der Fastenzeit befinden, sollte man sich schon langsam darauf vorbereiten und auf eine basische Ernährung umstellen.

Wusstet ihr, das Sellerie eine uralte Heilpflanze ist? In der Naturheilkunde wurde sie schon vor Tausenden von Jahren insbesondere bei rheumatischen Beschwerden eingesetzt. In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) gilt Selleriesaft als Mittel gegen zu hohen Blutdruck, im Ayurveda wird der Sellerie seit langer Zeit bei Verdauungsstörungen und neurologischen Altersbeschwerden eingesetzt.

Sellerie enthält Vitaminen z. B. Vitamin C und Beta-Carotin und ist eine hervorragende Antioxidantienquelle. Er hat eine beachtliche Menge an Polyphenolen. Das sind sekundäre Pflanzenstoffe mit ebenfalls stark antioxidativer Wirkung. Dazu zählen beispielsweise Phenolsäuren, Flavonoide, Phytosterine und Furocumarine. In einer Studie hat das Team um Gregory Hostetler an der Ohio State University in Columbus, herausgefunden, dass Extrakte aus dem Staudensellerie oxidative Schäden im Körpergewebe mindern kann. Des Weiteren konnte nachgewiesen werden, dass Sellerieextrakt das Risiko entzündlicher Reaktionen sowohl im Verdauungstrakt als auch in den Blutgefässen vorbeugen kann.

Da Staudensellerie sehr basisch ist, kann man ihn auch bei Magenbeschwerden einsetzten. Hierzu gießt man sich ein Tee auf, der die überschüssige Magensäure neutralisieren.

Sellerie-Tee Zutaten:

  • 1 Handvoll Staudensellerie
  • 1 L Wasser

Es wird nur frischer Selleriestangen verwendet, der gut gewaschen und anschliessend klein hacken wird. Kocht den gehackten Sellerie in einem Liter Wasser auf und lass den Tee 5 Minuten lang zugedeckt ziehen. Dann abseihen und den Tee lauwarm und ungesüsst nach dem Essen trinken.

Dazu kräftigt Sellerie das Herz-Kreislauf-System und wirkt entgiftend, also ein idealer Begleiter zum Saftfasten.

Sellerie entgiftet nicht nur, sondern hilft dabei, überschüssiges Wasser aus den Geweben zu entfernen. Dazu gehört er zu den kalorienärmsten Gemüsen und kann so sehr hilfreich sein, wenn man Gewicht verlieren will. 100 g Staudensellerie bringen es gerade einmal auf 15 Kalorien, nicht zuletzt deshalb, weil der Sellerie zu mehr als 90 Prozent aus Wasser besteht. Um die Entgiftung und die Nierenfunktion anzuregen und das Immunsystem zu stärken, macht man sich am besten ein Saft.

Sellerie-Saft Zutaten:

  • Selleriestangen
  • ggf. Wasser

Den frischen Sellerie gründlich waschen. Die Stangen in kleine Stücke schneiden und am besten in einer Saftpresse, pressen. Sonst in einem Leistungsfähigen Mixer mit Wasser möglichst fein mixen.

Um vom therapeutischen Nutzen des Selleries profitieren zu können, genügt es, wenn man drei Mal täglich 100 ml des Selleriesaftes zu sich nimmt. Diese Kur kann jeweils für eine Woche drei bis vier Mal pro Jahr durchführen.

Wichtig ist, dass der Saft täglich frisch zubereitet wird.

Tipp: Da purer Selleriesaft sehr intensiv schmeckt und nicht jedermanns Sache ist, können die Selleriestangen auch mit anderen Gemüsesorten kombinieren, beispielsweise mit Karotten, Tomaten oder Roter Beete. Achte jedoch darauf, dass in der Saftmischung in jedem Fall 100 ml Selleriesaft pro Dosis enthalten ist.

Diese ganzen positiven Eigenschaften bringt der Sellerie jedoch nur dann mit sich, wenn er auch wirklich frisch und knackig eingekauft und möglichst schnell zubereitet wird. Daher ist es äußerst wichtig, beim Einkauf auf bestmögliche Qualität zu achten.

Nicht nur Saft und Tee kann man aus Sellerie machen, sondern auch einen super leckeren Salat. Der Salat macht lange satt, durch die Ballaststoffe vom Apfel.

● 100% VEGAN ● LAKTOSEFREI ● HISTAMINFREI ● GLUTENFREI ●

Zutaten für ca. 2 Portionen:

  • 1 mittelgroßen Apfel
  • 2-3 Stangen Sellerie (je nach Geschmackswunsch)
  • 1 EL Rapsöl
  • optional 1 EL frischer Zitronen- oder Limettensaft (bei Histaminintolleranz bitte darauf verzichten)

Den Sellerie und Apfel waschen und in mundgerechte Stücke schneiden. Ein paar Blätter für die Deko bei Seite legen. Alles in einer Schüssel mit dem Öl gut vermengen und in kleine Schüsseln servieren und mit den Blättern garnieren.

Nährwert pro Portion: 88 kcal • 0g Fett • 17g KH • 1g Eiweiß • 5g Ballastoffe •

Lasst es euch schmecken! Eure Ivonne

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